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Allergiker:
Achten Sie beim Kauf auf das GuT-Signet; Produkte mit diesem Zeichen
sind schadstoffgeprüft und bieten somit einen hohen Sicherheitsstandard.
Kaufen Sie kurzflorige und dichte Ware, von der Staub und Allergene
einfach abgesaugt werden können.
Achten Sie darauf, daß mindestens zweimal wöchentlich mit einem
für Allergiker geeigneten Staubsauger mit rotierendem Bürstvorsatz
und Mikrofilter gesaugt wird.
Achten Sie darauf, daß die Filtertüten nicht länger als einen
Monat im Staubsauger verbleiben, auch wenn die Filterwechselanzeige
noch nicht blinkt.
Führen Sie ein- bis zweimal pro Jahr einen Milbentest durch. Bei
positivem Testergebnis: Reinigen Sie Ihren Teppichboden mit handelsüblichen
milbenvernichtenden Mitteln.
Gerüche
Textile Bodenbeläge weisen in aller Regel einen Neugeruch auf
- ähnlich wie fabrikneue Autos. Dieser Neugeruch verschwindet
allerdings nach einigen Wochen. Da die Konzentration der ausdünstenden
Substanz jedoch äußerst niedrig ist, kann eine Gesundheitsgefährdung
nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgeschlossen
werden. GuT- zertifizierte Ware hat eine umfangreiche, chemisch-apparative
Prüfung und einen strengen Emissionstest bestanden, um das Signet
"schadstoffgeprüft" zu erhalten. Hausstaubmilben
Allergikern wurde von Ärzten manchmal geraten, auf Teppichböden
wegen der möglichen Belastung mit Hausstaubmilben zu verzichten.
Wie eine im Oktober 1996 veröffentlichte Studie der Universität
Wien bestätigt hat, befindet sich jedoch die überwiegende Zahl
der Hausstaubmilben nicht im Teppichboden, sondern im Bett und
in Polstermöbeln. Die Erklärung ist einfach: Hausstaubmilben brauchen
zur Vermehrung ein feuchtwarmes Klima, eine Voraussetzung, die
für Teppich fast nie zutrifft. Ist der Boden warm, dann ist er
in der Regel auch trocken. Ein feuchter Boden wiederum ist zumeist
kalt.
Die Studie macht darüber hinaus deutlich, daß gerade für Hausstauballergiker
Teppichböden besser geeignet sind als glatte Böden. Denn Teppichböden
binden den in der Zimmerluft enthaltenen Staub, der durch gründliches
Staubsaugen mit Bürstsaugern, die mit Mikrofiltern ausgerüstet
sind, beseitigt werden kann. Darüber hinaus sind für Allergiker
kurzflorige und dichte, das heißt besonders pflegeleichte Teppichböden,
empfehlenswert.
Bei glatten Böden wird der Hausstaub, in dem die Allergene enthalten
sind, beim kleinsten Luftzug wieder aufgewirbelt. Klebstoffe
Zum Verkleben des Teppichbodens sollten Sie sehr emissionsarme
Dispersionsklebstoffe verwenden. Kleber, die für Teppichböden
in Räumen mit Fußbodenheizung verwendet werden, geben keine anderen
Emissionen ab als Kleber für Teppiche ohne Fußbodenheizung. Es
handelt sich überwiegend um Dispersionsklebstoffe, deren Wärmealterungsverhalten
überprüft ist. Kauf-Tipp:
Wenn Sie sich für einen Teppichboden mit dem GuT-Signet "Teppichboden
schadstoffgeprüft" entscheiden, können Sie sicher sein, daß dieser
Bodenbelag umfangreiche Verträglichkeitsprüfungen bestanden hat.
Das Teppich-Siegel der Europäischen Teppichgemeinschaft e.V. (ETG)
informiert Sie zusätzlich über den Strapazier- und Komfortwert
des Teppichbodens sowie über bestimmte Zusatzeignungen. Achten
Sie beim Kauf auf das ETG-Teppich-Siegel und das GuT-Signet "schadstoffgeprüft".
Mit Hilfe der ETG-Kontrollnummer auf dem Teppich-Siegel und der
Prüfnummer auf dem GuT-Signet können Sie die Prüfergebnisse beim
Deutschen Teppich-Forschungsinstitut abrufen. Lärm
Zwei von drei Bundesbürgern fühlen sich durch Straßenlärm gestört.
Jeder zweite klagt über die geräuschvollen Nachbarn. Lärm macht
krank, aber Lärm ist nicht "naturbedingt", sondern in den meisten
Fällen hausgemacht. Deshalb kann man auch viel gegen ihn tun.
Der Einsatz von Textilien kann den Trittschall in den Wohnungen
deutlich mindern. Neben Gardinen und Stoffbespannungen empfiehlt
sich deshalb das Verlegen von Teppichböden. Der Trittschall wird
um bis zu 30dB reduziert, und da eine Verringerung des Schallpegels
um 10 einer Reduzierung des subjektiven Schalleindruckes um die
Hälfte entspricht, wird so der Schall um fast 90% verringert.
Je nach Dicke und Weichheit des Teppichbodens läßt sich der Lärmschutz
weiter verbessern. Fordern Sie sich unsere ausführlichen und kostenlosen
Informationsbroschüren für Ihre Gesundheit an.
Schmerzen
Schmerzen verursacht durch Verspannungen der Muskulatur, gehören
heute zu den weit verbreiteten Zivilisationserscheinungen. So
leidet z.B. jeder dritte Bundesbürger an Rückenbeschwerden.
Denken Sie daran, Muskeln und Gelenke wollen schonend behandelt
werden. Ein harter Boden, der nicht nachgibt, führt zur Überbeanspruchung
der natürlichen Dämpfungssysteme des Körpers, Muskeln und Gelenke
werden überstrapaziert. Ärzte empfehlen das Umfeld mit weichem,
elastischen Teppichboden auszulegen. Die Experten raten, so oft
wie möglich barfuß auf der weichen Unterlage zu laufen, weil dies
einer Reflexzonenmassage gleichkomme. Je hochfloriger, dichter
und komfortabler der Teppichboden, desto wirkungsvoller der Effekt.
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